ÖsterreichDeutschlandSchweiz powered by Seite drucken
Themen  
News Hundewelt
News aus der Welt der Hunde
Kurzmeldungen Hunde-Welt
Kurzmeldungen aus der Welt der Hunde
Rassen
alle Rassen, alle Infos
Hundehaltung
Leben mit Hunde
Hundesport & -zucht
Vereine, Hundeausstellungen
Hunde-Seminare
Seminare, Weiterbildung, Veranstaltungen in Deutschland
Neue Produkte
Neu am Markt
Hunde als Helfer
Assistenzhunde, Servicehunde und Signalhunde
Hundenahrung
Trockennahrung, Feuchtnahrung, Snacks
Zubehör und Pflege
Fellpflege, Parasitenschutz, Hygiene
Hunde-Bücher
Bücher, Kalender, Software
Hunde-Zeitschriften
Lesestoff für Hundefreunde
Hunde-Psychologie
Hundepsychologen und Verhaltenstherapeuten
Tier-Versicherung in Deutschland
Neuigkeiten und Verzeichnis
Tierschutz
entlaufen, gefunden, Tierheime
Hundepensionen
Anbieter in Deutschland
Hundesalons
Anbieter und Zubehör
Service
Hundesalons, Hundesitter, Reisen mit Hunden, ...
Tierbestattung
Abschied von einem Freund
Tierfotografen
Ihr Hund im Bild
Tierkommunikation
Anbieter und Veranstaltungen in Deutschland
Urlaub mit dem Hund
Urlaubsziele und Tipps zum Hundeurlaub
Astrologie für Hunde
Die Sterne für Ihren Hund
Tierheime
Verzeichnis der Tierheime in Deutschland


Sie sind hier: » Startseite» Deutschland» News Hundewelt» News Hundewelt 2013

Hunde mit Beruf: Studie legt erstmals Zahlen vor

Bei Polizei, Zoll, Bundeswehr und Rettungsdiensten sind Hunde in vielen Bereichen unersetzlich. Die Mars Heimtier-Studie 2013 hat erstmals erfasst, wie viele Hunde ihr Futter mit einem Beruf im wahrsten Sinne des Wortes verdienen.

Es sind viele Tausend Hunde, die sich jeden Tag in Deutschland als Fahnder auf vier Pfoten verdient machen. Mit ihrem untrüglichen Geruchssinn bringen sie die Polizei auf die Fährte vermisster oder verschütteter Personen. Sie decken kriminelle Machenschaften auf, wenn sie Drogen oder geschmuggeltes Bargeld erschnüffeln.



Diensthunde in Deutschland
Sie retten Menschenleben, wenn sie vor Sprengstoff und Minen warnen. Kurz: Sie sind vierbeinige Spezialisten, die nicht durch Maschinen ersetzt werden können. „Trotz hoch entwickelter Polizeitechnik ist der ‚Kollege Diensthund’ eines der effektivsten Einsatzmittel der Polizei“, heißt es beim Innenministerium von Rheinland-Pfalz.


Insgesamt sind laut der Mars Heimtier-Studie 2013 knapp 4200 Diensthunde bei Zoll, Bundespolizei, Bundeswehr und der Polizei der Bundesländer im Dienst. Je nach Größe halten die einzelnen Bundesländer zwischen 18 und 400 ausgebildete Vierbeiner für polizeiliche Zwecke.

Die Bundespolizei setzt rund 500 weitere Hunde ein, hauptsächlich als Schutz- und Sprengstoffspürhunde an Flughäfen, Bahnhöfen und Grenzen sowie zum Schutz der Verfassungsorgane. Ähnliche Aufgaben erfüllen die rund 420 Diensthunde des Zolls.

Auch künftig großer Bedarf an Diensthunden

„Die Nachfrage nach Spürhunden, insbesondere Sprengstoffspürhunden, ist sehr hoch“, sagt Gerold Günther, der Vorsitzende des Arbeitskreises der diensthundhaltenden Verwaltungen des Bundes und der Länder. Ungeachtet des technischen Fortschritts geht er von einem gleichbleibend hohen Bedarf an Diensthunden aus: „Hunde können mit ihrem außergewöhnlichen Leistungsvermögen nicht durch Maschinen ersetzt werden.“

Hunde können Geruchsstoffe wie beispielsweise Buttersäure rund eine Million Mal besser wahrnehmen als Menschen. Zudem können sie Duftgemische analysieren, diese Geruchsinformationen im Gedächtnis speichern und später wiedererkennen. Das macht sie zum idealen Partner, um Straftaten aufzudecken oder bei Unglücksfällen schnelle Hilfe zu leisten.

Bei den Diensthunden zählt man mindestens 17 mögliche Spezialisierungen: Neben den weitgehend bekannten Spürhunden für Rauschgift, Sprengstoff, Waffen oder Tabak gibt es auch Hunde, die die Gabe haben, Bargeldmengen von mehr als 10.000 Euro zu erkennen. Bei geringeren Mengen schlagen die Tiere hingegen nicht an. Der Mantrailer, ein Personensuchhund, ist sogar in der Lage, die Geruchsspur einer Person in der Luft wahrzunehmen und so der Fährte zu folgen.

Um ihre vierbeinigen Mitarbeiter zu trainieren, haben Polizei, Bundeswehr und Zoll eigene Ausbildungsstätten. Da die Arbeit als Diensthund hohe Anforderungen an ein Tier stellt – beispielsweise Nervenstärke, ausgeprägter Spiel- und Beutetrieb, keine Angst vor Schüssen – kann nur etwa ein Prozent der Tiere, die zur Eignungsprüfung vorgestellt werden, tatsächlich zum Diensthund ausgebildet werden.

Einige Behörden sind deshalb laut dem Arbeitskreis der diensthundhaltenden Verwaltungen des Bundes und der Länder dazu übergegangen, ihre Freunde und Helfer auf vier Pfoten selbst zu züchten.

Rettungshunde sind ehrenamtlich im Einsatz

Zusätzlich unterstützen Tausende Hunde die Rettungskräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Das Rettungshundewesen findet vor allem auf ehrenamtlicher Basis statt und umfasst in Deutschland Dutzende Vereine.

14 davon sind in der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO) organisiert, viele weitere sind an Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz angegliedert.

Allein der Bundesverband Rettungshunde (BRH) führt mehr als 600 geprüfte und einsatzfähige Rettungshundeteams, die zum Teil in die Katastrophenschutzpläne der Bundesländer eingebunden sind.

Sie kommen bei Flächensuchen zum Auffinden vermisster Personen, bei Trümmersuchen nach Explosionen oder Naturkatastrophen, bei Lawinenrettungen in den Bergen und bei der Bergung von Ertrinkenden oder Leichen im Wasser zum Einsatz.

Finanziert wird ihre Ausbildung meist durch Spenden oder auf Kosten der Hundeführer – was angesichts der Tatsache, dass ein ausgebildeter Hund rund 20.000 Euro wert ist und alle Einsätze unentgeltlich sind, eine mehr als beachtliche Leistung für die Gesellschaft ist.

 

Weitere Meldungen

20.09.2018   Mops und Co - Gibt es Wege aus der Qualzucht?   »
20.09.2018   Kräutertees für Hunde   »
19.09.2018   10 Jahre "Der Hundeprofi" mit Martin Rütter - Jubiläumsstaffel startet am 13. Oktober bei VOX!   »
17.09.2018   Sozialfelle e.V. hilft den Tieren von bedürftigen Menschen   »
16.09.2018   Auf vier Pfoten im Siebenquell GesundZeitResort - entspannte Tage für Mensch und Hund   »
15.09.2018   Wenn Hunde lachen   »
15.09.2018   Sharing is caring! Was Halter beim Dogsharing beachten sollten   »
13.09.2018   Bürohunde: Vorbereitung, Absprachen und Training   »
10.09.2018   Leishmaniose beim Hund – Erkennen, Verstehen, Behandeln   »
08.09.2018   Tierschutzhunde bekommen eigenes Trainingscenter   »
08.09.2018   forsa-Studie zu Tierkranken-Versicherungen   »
07.09.2018   Webinar: Das Geheimnis der Namensfindung   »
06.09.2018   Reha mit Hund: Immer mehr Kliniken erlauben Begleiter auf vier Pfoten   »
05.09.2018   Der Trend zum Designerhund und die Folgen   »
04.09.2018   ferien-mit-hund.de ab sofort im neuen Design   »
04.09.2018   Neue Ruffwear Produkte im Herbst 2018   »
04.09.2018   Ein Hund, zwei Halter, dreifache Freude – Dogsharing richtig planen   »
03.09.2018   Tiere bestatten? – tierethische Positionen und pastorale Überlegungen   »
02.09.2018   Experten-Meinung zur altersgerechten Fütterung: Das richtige Futter für den älteren Hund   »
02.09.2018   edogs vermittelt 1.000 Hunde aus dem Tierschutz   »
01.09.2018   Kleinanzeigen-Plattform Locanto schließt alle Kauf- und Verkaufsrubriken für Haustiere   »
01.09.2018   17. Internationales Hundesymposium von Animal Learn   »
01.09.2018   Ausbildung zum osteopathischen Hundetherapeuten   »
01.09.2018   4. Symposium für Odorologie im Diensthundewesen   »
30.08.2018   20. Jahreskongress der Pet Dog Trainers of Europe   »


Suchen
Schnell-Suche
Sie suchen etwas Spezielles? Einfach Suchbegriff ins Feld eingeben und los:




© 2018 hundewelt.at  |  Nutzungsbedingungen  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt/Impressum  |  Partner
Content Management System by SiteWare CMS  |  Design & Technology by jimpanse.biz & COMMUNITOR WebProduction