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Huskys: Arbeitstiere mit Charakter


Huskys: Arbeitstiere mit Charakter
An manchen Tagen des Winters tummeln sich in unseren Wäldern und Mittelgebirgen viele Menschen, begleitet von lautem Jaulen und Gebell. Sie trotzen der Kälte, um ein besonderes Ereignis zu erleben: ein Schlittenhunderennen.

Der Husky mit seinen aufrechten Ohren, seinem buschigen Schwanz und wölfischen Blick gilt als der Schlittenhund schlechthin. Die Experten der Fachmarktkette Fressnapf porträtieren den eigenwilligen, aber sanftmütigen Vierbeiner.

Der ursprüngliche Husky kommt aus dem Norden, darauf lassen sein mäßig kompakter Körperbau, seine dichte Wolle unter dem mittellangen Deckhaar, der Stand seiner Ohren und seine behaarte Rute schließen. Genauer gesagt stammt er aus Sibirien, weshalb er als Rassetier auch den Namen "Siberian Husky" trägt.

Dort, im Norden Russlands, ist er schon seit Jahrtausenden als Arbeitshund bekannt. Durch das gezielte Vermehren besonders widerstandsfähiger und ausdauernder Tiere züchteten Nomadenvölker mit den Huskys eine Hunderasse heran, die den besonderen Anforderungen an die Lebensbedingungen im kalten Klima gewachsen war: Der Schlitten war oft das einzige Fortbewegungsmittel.

Und der von Natur aus arbeitswütige Husky lässt sich nur zu gerne "vor den Karren" spannen. Bei Kälte taut er erst so richtig auf. Bis zum Neunfachen seines eigenen Körpergewichts kann ein einzelner Husky ziehen. Größere Distanzen sind für ihn kein Problem. Auch verlaufen wird er sich dank seines vorzüglichen Orientierungssinns kaum - zumindest nicht auf Wegen, die er kennt.

Bekanntheit erlangte der Siberian Husky durch seinen Erfolg bei einem Hundeschlittenrennen in Alaska zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der russische Pelzhändler William Goosak hatte sich für eine berufliche Zukunft im Land der Goldsucher entschieden. Seine sibirischen Zugtiere brachte er mit in seine neue Heimat Alaska, um seine Transportgeschäfte tätigen zu können.

Goosaks Hunde waren viel kleiner, leichter und zierlicher als die in Nordamerika bekannten langbeinigen Schlittenhunde. Als Goldsucher im Jahr 1909 zum zweiten Mal den Schlittenhundewettbewerb "All Alaska Sweepstakes" austrugen, erlangte Goosak überraschend den dritten Platz mit seinen "Ratten", wie die Konkurrenz seine Hunde hämisch nannte. Goosak musste zwar wieder zurück nach Russland, aber seine Vierbeiner blieben.

Sie zogen die Aufmerksamkeit eines norwegischen Mushers (= Lenker eines Hundegespanns) auf sich, der die sibirischen Arbeitstiere für die USA und Kanada systematisch zu züchten begann. Einige Jahre später wurden die Siberian Huskys als Rasse anerkannt.

Viele Hundefreunde fühlen sich angezogen von der stolzen Erscheinung des Huskys, den es in den verschiedensten Schwarz-, Grau- und Rotschattierungen oder ganz in Weiß gibt. Doch die Anschaffung dieses Vierbeiners muss wohl überlegt sein: Er ist ein echtes Arbeitstier, absolut lauf- und bewegungswillig.

Dem muss sein Besitzer gerecht werden können. Findet er keinen Einsatz vor einem Hundeschlitten oder -wagen, braucht er zumindest am Fahrrad oder als Laufbegleiter täglich mehrstündigen Auslauf, seinem Naturell entsprechend auch bei kalten Temperaturen.

Zu Hause benötigt der Husky ebenfalls viel Platz und Auslaufmöglichkeit. Am liebsten lebt er mit Artgenossen zusammen, was für sein soziales Verhalten als Rudeltier ausgesprochen wichtig ist. Ebenso ist Familienanschluss unbedingt zu gewährleisten. Huskys sind sehr freundliche Tiere, die sich gut mit Menschen und anderen Hunden verstehen.

Allerdings können sie sehr stur sein, lassen sich nur schwer "verbiegen" und verfügen über einen ausgeprägten Jagdtrieb. Sie zu erziehen ist also kein Leichtes.

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