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Hunde-Verhalten

Aktuelles


Übersicht

Hunde sind Wölfen ähnlicher als gedacht

Hunde zeigen generell keine erhöhten sozio-kognitiven Fähigkeiten und sind nicht weniger aggressiv als Wölfe

[15.02.2022]   mehr »

Was fühlt der Hund, wenn sein Halter/seine Halterin einen anderen Hund freudig begrüßt?

Eine soeben erschienene Studie des Clever Dog Labs an der Vetmeduni und der SCAN-Unit der Universität Wien zeigt nun mit bildgebenden Verfahren erstmals, was dabei im Gehirn des Hundes vor sich geht

[16.09.2021]   mehr »

Hunde unterscheiden zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Verhalten

Wissenschaftler haben verglichen, wie Hunde auf absichtliches und unabsichtliches Verhalten von Menschen reagieren

[03.09.2021]   mehr »

Hunde als „Gedankenleser“

Bereits seit mehreren Jahren untersuchen WissenschafterInnen der Vetmeduni Vienna am Clever Dog Lab des Messerli Forschungsinstituts die Fähigkeit von Hunden zum Perspektivenwechsel

[22.07.2021]   mehr »

Interaktive Spiele: Positive Erfahrungen für den Hund

ForscherInnen der Vetmeduni Vienna untersuchten im Rahmen einer Studie, was es braucht, damit Hunde mit dem Erlernen eines Spiels besonders positive Erfahrungen verbinden

[09.12.2020]   mehr »

Corona-Lockdown: Auswirkungen auf Hund & Katz‘

Die Lockdown-Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie wirken sich nicht nur auf Menschen aus, sondern beeinflussen auch das Verhalten von Kleintieren wie Hunde und Katzen

[02.12.2020]   mehr »

Studie: Das richtige Clickertraining macht bei Hunden einen klaren Unterschied

Mit Clicker zu arbeiten ist im Hundetraining eine beliebte und erfolgreich angewandte Methode. Die genaue Art und Weise, wie diese Trainingstechnik eingesetzt wird, unterscheidet sich jedoch je nach Trainerin und Trainer

[21.09.2020]   mehr »

Spiel mit Menschen verbessert Lernerfolg von Hunden langfristig

Erregende und emotionale Situationen – wie das Spiel des Menschen mit dem Hund – verbessern die kognitive Leistung und die Einprägsamkeit von Erlerntem

[19.08.2020]   mehr »

Anders als Wölfe, sind Hunde in den Menschen vernarrt

Hunde sind der „beste Freund des Menschen“. Eine aktuelle Studie des Domestikation Labs der Vetmeduni Vienna erbrachte nun den Nachweis, dass die Domestizierung dafür verantwortlich ist

[10.06.2020]   mehr »

Wölfe führen, Hunde folgen – und beide kooperieren mit dem Menschen

Wie eine aktuelle Studie der Vetmeduni Vienna zeigt, liegt die Fähigkeit, mit Menschen zusammenzuarbeiten, weniger an den Hunden selbst, sondern am „Wolf im Hund“

[15.03.2019]   mehr »

Soziales Lernen auch bei Hunden: Überimitation möglicherweise kein rein menschliches Phänomen

Gängige Lehrmeinung ist, dass Überimitation – eine besondere Form des sozialen Lernens – eine ausschließlich menschliche Eigenschaft ist

[24.12.2018]   mehr »

Dr. Jekyll & Mr. Hund

Ausgeglichene Schilddrüse - ausgeglichener Hund - von Beate Zimmermann

[14.12.2018]   mehr »



Es gibt Verhaltensweisen, die Hunde in bestimmten Situationen zeigen, die gerade junge Hundebesitzer erst erkennen und richtig deuten müssen. Nur so gelingt es, gemeinsam mit dem Tier ein harmonisches Leben zu führen.

Ein Verhalten, das Hundehalter oft beobachten, ist das Wedeln mit dem Schwanz. Dies ist nicht nur ein Zeichen der Freude, das zur Begrüßung des Herrls eingesetzt wird, es ist ebenso der Ausdruck eines Konflikts.

Denn auch ein unbeliebtes, launisches Herrl wird mit Schwanzwedeln begrüßt, obwohl der Hund nicht weiß, wie das Herrl gerade aufgelegt ist. Auch wenn der Hund etwas angestellt hat, als er alleine war, oder wenn es unter Welpen zu Rangeleien kommt, wedelt der Hund mit dem Schwanz. Darüber hinaus kommt es durch dieses Verhalten zu einer Verteilung der persönlichen Duftnote.

Es kann vorkommen, daß Ihr Hund plötzlich zu heulen beginnt. Bei den Wölfen, von denen der Hund ja abstammt, ist das Heulen ein Zeichen des Versammelns, bevor es gemeinsam zur Jagd geht.

Bei den Hunden bricht ab und zu dieser Urinstinkt durch, ist aber meist an Auslöser gebunden. So kann etwa der Hund in eine Feuerwehrsirene miteinstimmen, oder die mit Trompeten unterlegte Titelmelodie einer Fernsehsendung initiiert ein Heulduett. Aber auch, wenn der Hund vom Halter allein gelassen wird, kann das zum wolfsartigen Heulen führen, selbst wenn noch andere Familienmitglieder bei ihm sind. Das Heulen ist also eine Reaktion, die Instinkten und Traditionen entspricht.

Immer wieder hört man den Spruch: "Hunde, die bellen, beißen nicht!" Es gibt keine Garantie, daß das stimmt, aber Bellen ist oftmals ein Zeichen von Angst oder Verunsicherung. Es ist das meist das erste Anzeichen, wenn Hunde in einer unangenehmen Situation sind oder Gefahren wittern.

Dann erst folgen angsteinflößendes Knurren, gefährlich erscheinendes Zähnefletschen und eventuell Schnappen. Richtiges Zubeißen geschieht in der Regel eigentlich als Notwehr.

Ein Sprichwort sagt: "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier!" Der Hund ist dies erst recht. Eines der größten Probleme für Hunde ist das Heimweh. Er reagiert wie jeder Mensch, wenn er mit einer neuen Umgebung konfrontiert wird.

Wenn Sie umziehen, dann bedeutet das für die Familie und für Ihr Haustier, daß ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Der Hund wird aus einer gewohnten Umgebung herausgerissen, muß sich an neue Örtlichkeiten gewöhnen und reagiert dementsprechend.

Er wird in einer neuen Wohnung zunächst vielleicht keine Lust haben zu spielen, wird sich in eine Ecke verkriechen und einen deprimierten Eindruck machen. Andere Hunde können sogar aggressiv reagieren, das Fressen verweigern oder ihr Spielzeug zerbeißen.

Hier empfiehlt es sich, schon vorab dem Hund die neue Wohnung, sofern dies möglich ist, "schmackhaft" zu machen. Die neue Umgebung erhält eine positive Färbung, wenn bei jedem Besuch das Lieblingsspielzeug oder ein Leckerli auf den Hund wartet.

Sämtliche gewohnte Utensilien des Hundes sollten mitübersiedeln, um den Umzug zu erleichtern. Gelingt dies aber nicht, ist viel Zuwendung vonnöten, damit das Heimweh Ihres Lieblings schnell verfliegt.

Wenn Hunde Angst haben, Respekt zeigen oder sich nach Kampf einem anderen Hund unterwerfen, zeigen sie dies eindeutig an, indem sie die Rute einklemmen. Man kann dieses Verhalten ganz anschaulich interpretieren: sie möchten sich zurückhalten und geben sich bedeckt. Ist die Rangordnung noch nicht geklärt, wird die Rute hoch gehalten, sodaß der eigene Geruch verströmen kann.

Hunde vergraben gerne Knochen im Garten. Dieses Verhalten geht wiederum auf die Vorfahren zurück. Wölfe vergruben die freßbaren Überreste ihrer Beute, um sie so vor Parasiten und Konkurrenten zu sichern. Ihr Tier wird es bei Ihrer richtigen Fütterung nicht notwendig haben, Überreste zu vergraben. Doch der Instinkt ist nach wie vor vorhanden.



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