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Der Trend zum Designerhund und die Folgen

Maltipoo, Schnoodle, Shipoo und Chiweenie: Sogenannte "Designerhunde" sind beliebt und erzielen auf dem Markt hohe Preise. Dabei haben die vermeintlich "perfekten" Hunde häufig mit Krankheiten zu kämpfen.

Über 400 anerkannte Hunderassen gibt es in Deutschland, hinzu kommen unzählige Mischlinge aller Arten. Werden zwei unterschiedliche reinrassige Elterntiere gezielt miteinander gekreuzt, spricht man noch von einer weiteren Art: den sogenannten Designerhunden. „Design“ bedeutet laut Duden die „formgerechte und funktionale Gestaltgebung“. Und genau darauf zielt auch die Züchtung von Designerhunden ab.

„Das Tier soll im Aussehen, im Charakter oder in seinem Verhalten eine ganz bestimmte Kombination verschiedener Rassen in sich vereinen“, erklärt Sven Poplawski, Experte der AGILA Haustierversicherung. Der Hund soll zum Beispiel nicht haaren, freundlich sein, besonders gut oder auch besonders wenig jagen, gesund, verspielt, gelassen sein.

„Ist dieses Ziel erreicht, können Züchter hohe Preise für den ‚perfekten‘ Hund verlangen.“ Für den Verkaufserfolg reicht allerdings häufig schon ein sehr spezielles Äußeres: Ein Tier wie den Morkie – eine Mischung aus Malteser und Yorkshire Terrier – finden viele Menschen allzu niedlich.

Von Mischlingen unterscheiden Designerhunde sich insofern, als bei ersteren Vater und Mutter meist eher zufällig aufeinandergetroffen sind. Mit ihnen gemeinsam haben sie jedoch etwas, das unseriöse Züchter gerne verschweigen: Niemand kann mit absoluter Sicherheit garantieren, dass der Welpe gerade die Eigenschaften seiner Eltern erbt, die er erben soll.

Gerade Puggles haben häufig mitnichten den schönen Körper des Beagle und das sanftmütige Wesen des Mopses, sondern stecken als leidenschaftliche Jäger in einem Körper mit schwachem Herzen und schwacher Lunge. Bei der Sorte Boxador, einer Kreuzung aus Boxer und Labrador, gibt es immer wieder Exemplare, die zwar, wie angepriesen, die Sportlichkeit des Labradors aufweisen, aber mit einer schwere Hüftfehl-stellung kämpfen.

Schnell stehen dann statt stolzer Stadtspaziergänge reihenweise Tierarztbesuche an, die ganz schön teuer werden können. Da eine Tierkrankenversicherung, die diese Kosten übernimmt, noch nicht die Regel ist, landen auch Designerhunde daher immer wieder im Tierheim.

Damit es so weit gar nicht kommt, rät AGILA-Experte Poplawski, sich die Gesundheit des Welpen tierärztlich bestätigen zu lassen und auch nach dem Zustand der Elterntiere zu fragen: „Der Züchter sollte schriftlich nachweisen können, dass Deckhündin und -rüde frei von rassebedingten Krankheiten sind.

Das mindert das Risiko, an einen kranken Welpen zu gelangen.“ Darüber hinaus gilt für alle Hunde: Ob ein Tier liebenswert ist, hängt nicht von der Rasse oder gar der „perfekten“ Zucht ab. Interessenten sollten daher, um festzustellen, ob der ausgesuchte Vierbeiner wirklich zu ihnen passt, niemals nur nach dem Aussehen gehen, sondern den Hund vor dem Kauf durch mehrfache Besuche wirklich kennenlernen. Ob das beim Züchter oder im Tierheim ist, spielt keine Rolle: Besondere Hunde gibt es schließlich überall.



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