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Sinnlos gegen Zecken: Uhu, Nagellack und "gegen den Uhrzeigersinn"

Die Bundestierärztekammer warnt vor nutzlosen und manchmal sogar gefährlichen Methoden, mit denen – nicht nur – Hundebesitzer gegen Zecken vorgehen.

Die Saison beginnt jetzt.

Wenn die Tagestemperaturen wieder mehrere Stunden über 8 Grad Celsius liegen, beginnt ihre Saison, die Zecken werden aktiv. Nach dem milden Winter werden es besonders viele sein. Dadurch steigt auch das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern durch die Spinnentiere.

Zur Gefahr für Hunde werden im Wesentlichen die Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Lyme-Borreliose. Aber auch andere Erkrankungen, wie die Babesiose des Hundes, auch als „Hundemalaria“ bekannt und in unseren Breiten ein zunehmendes Problem, werden von Zecken übertragen.

Die Zecke muss weg

Auch wenn es manchen Hundebesitzer Überwindung kostet – eine Zecke muss so schnell wie möglich entfernt werden, denn die Erreger von FSME und Borreliose werden erst einige Stunden nach dem Einstich übertragen, bei Borreliose bis zu 12 Stunden später, bei FSME deutlich früher.

Gut geeignet sind dafür spezielle Zeckenzangen vom Tierarzt oder aus der Apotheke. Aber auch mit Pinzetten und zur Not auch mal mit Fingernägeln kann man die Krabbeltiere entfernen. Ganz wichtig dabei: Nicht quetschen und so dicht wie möglich an der Hautoberfläche entfernen! Sonst werden womöglich erregerhaltiger Speichel oder Darminhalt in die Wunde gedrückt.

Finger weg von alten Hausmitteln

In Internetforen wird hin und wieder noch der Ratschlag erteilt, Uhu, Nagellack oder Öl auf die Zecken zu träufeln. Tatsächlich wird der Parasit meist kurz darauf leblos vom Tier abfallen. Aber nicht, ohne im Todeskampf noch vermehrt Erreger in die Wunde abgegeben zu haben.

Der Mythos vom Uhrzeigersinn

Das Drehen der Zecke beim Herausziehen, ob mit oder gegen den Uhrzeigersinn, ist sinnlos. Der Stechapparat der Zecke verfügt über kein Gewinde! Stattdessen steigt noch eher das Risiko, dass Teile der Zecke in der Haut stecken bleiben.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Tierarzt

Um den Hund vor Zecken zu schützen, stehen verschiedene Produkte mit unterschiedlichen Wirkstoffen zur Verfügung. Rechtzeitig verwendet, halten viele Mittel die Zecken gleich ganz von den Hunden fern. Andere wirken nach Kontakt oder Aufnahme giftig. Zu bedenken gilt: Viele Wirkstoffe sollten nicht mit der Haut von Menschen in Berührung kommen. Das ist bei kleinen Kindern im Haus kaum zu garantieren. Andere Mittel riechen sehr stark oder wirken unterschiedlich gut. Der Tierarzt kennt die Vor- und Nachteile der Mittel und kann Sie individuell beraten.

Sorgenfrei durch Impfung?

Gegen Zecken – auch das ein weit verbreiteter Irrtum – kann man nicht impfen. Höchstens gegen die Krankheiten, die sie übertragen. Für Hunde steht jedoch nur ein Impfstoff gegen Borreliose zur Verfügung. Entwickelt wurde der Impfstoff in Frankreich mit Hilfe eines Subtyps (so genannte Genospezies) des Borreliose-Erregers. In Deutschland sind aber noch weitere Subtypen für die Krankheit verantwortlich.

Prinzipiell gilt es, gemeinsam mit dem Tierarzt eine auf das jeweilige Tier abgestimmte Strategie zu entwickeln. Und zwar bevor die Zecken wieder massenhaft auf ihre Opfer lauern.

www.bundestieraerztekammer.de

 

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