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Hitze-Stress-Test für Rettungshunde

Für eine wissenschaftliche Studie flogen 20 Rettungshunde nach Dubai zum Stress-Test

4. Teil einer großen wissenschaftlichen Studie – Wie lange können Rettungshunde bei Hitze im Einsatz konzentriert suchen? – Fünf österreichische Rettungshunde-Teams nehmen am Test in Dubai teil

Am Montag, dem 14.4.2008 flogen 20 Rettungshunde-Teams, Tierärzte, wissenschaftliches Personal sowie Vertreter der „Internationalen Rettungshunde Organisation“ (IRO) unter der Leitung von IRO-Präsident Dr. Wolfgang Zörner von Wien nach Dubai, um den letzten Teil der Langzeitstudie „Stress von Rettungshunden im Einsatz“ zu absolvieren.

Eine Woche lang werden nun im heißen Wüstenklima unter jenen Bedingungen, die z.B. nach Erdbeben im Iran oder Algerien herrschten, die Hunde gecheckt.

Mit einem sogenannten Aktometer wird die Aktivität der Hunde Hund bzw. deren Ermüdung eruiert – auch in der Nacht, um zu erforschen, wie und ob sie ruhig schlafen.

Rund um die Uhr wird mit einer Polaruhr mit Brustgurt die Herzfrequenz gemessen, um in Kombination mit den Aktivitätswerten Auskunft über den psychischen Stress der Hunde zu erhalten.

Darüber hinaus werden laufend mit einem Wattestäbchen Speichelproben entnommen, um im Labor Werte des Stresshormons Kortisol zu bestimmen.

Während der gesamten Woche wird auch die Körpertemperatur der Hunde gemessen, um die körperliche Belastung der Hunde bei hohen Außentemperaturen zu erfahren.

Zum wissenschaftlichen Programm gehören weiters Blutuntersuchungen, um den Gesundheitszustand der Hunde sowie den Belastungsgrad der Muskulatur (analog zur Fitnessüberwachung bei menschlichen Spitzensportlern) zu überwachen.

IRO-Präsident Dr. Wolfgang Zörner: „Für uns ist es wichtig zu wissen, wo die Leistungsgrenzen unserer Hunde liegen, damit sei einerseits nicht überfordert werden, aber andererseits im Einsatz effizient suchen, um Menschenleben zu retten.“

Dr. Michaela Schneider von der Ludwig-Maximilians-Universität München hatte bereits anlässlich des “11. Internationalen Rettungshunde Symposiums 2007” in Salzburg die ersten drei Teile dieser Langzeitstudie vorgestellt.

Bei Einsatzübungen, die möglichst realitätsnah waren, stellte sich heraus, dass die Hunde bereits nach einer 20-minütigen Suche eine Körpertemperatur von 39,5 Grad erreichen - also im Fieberbereich.

Gemessen wurde diese Werte bei einer kombinierten alpinen Trümmer-Flächensuche von 2 x 20 Minuten bei 17 Grad Außentemperatur.

Bei zwei über 8-jährigen Hunden wurde die Leistungsgrenze bereits im zweiten Suchdurchgang erreicht und sie verweigerten die Weiterarbeit.

Anders bei der (“kälteren”) Lawinensuche: Laufen im Schnee und der Wärmeverlust in den Ruhezeiten erwiesen sich bei der Körpertemperatur als limitierende Faktoren.

In der zweiten Studie wurde der Einfluss der Höhenlage und der Geländestruktur auf die Belastung von Rettungshunden im alpinen Gelände untersucht.

Dabei zeigte sich eine nachweisbare Beeinflussung des Herzkreislaufsystems ab einer Höhenlage von 1.600 m, die insbesondere bei älteren über 8 Jahre alten Hunden auftrat.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass ältere Hunde bei Sucheinsätzen in großen Höhenlagen (2.600 m) nur für maximal 40 Minuten eingesetzt werden sollten, da sonst die Gefahr der Überforderung gegeben ist.

In der dritten Studie wurden einsatzgeprüfte Rettungshunde einer dreitägigen Trümmersuche auf einem Katastrophenübungsgelände unterzogen, um den Effekt einer fortgesetzten Suchleistung auf die körperliche und psychische Belastung der Hunde zu erfassen.

Erste Ergebnisse zeigen eine deutliche Mehrbelastung der Hunde ab dem Ende des zweiten Versuchstages und eine nachlassende Sucheffektivität am 3. Tag.

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